Lichtbilder
|
Einsatz
Absicherung Unfallstelle
Am Sonntag, 29.01.2012 ereignete sich zwischen Schömberg und Dotternhausen
ein Verkehrsunfall mit zwei Pkw. Auf Grund überfrierender Nässe kam ein Pkw
in Schleudern, krachte in das Fahrzeug, welches zum selben Zeitpunkt neben ihm
fuhr. Das Fahrzeug drehte sich auf der Fahrbahn weiter, bis es an den Schutzplanken
zum Stillstand kam.
Unmittelbar nach dem Unfall kam ein Helfer der FGr FK zur Unfallstelle. Bis zum
Eintreffen der informierten Polizeistreife wurden die Unfallfahrzeuge abgesichert.
Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.
(29.01.2012)
|
|
|
|
|
Lichtbilder
|
Sonstiges
FM-Prüfung 2011
Die mehr als 4 km Kabellängen auf dem Fernmeldekraftwagen (FmKW) werden
jährlich durch die Einsatzkräfte kontrolliert und geprüft. So fanden am
28. und 30. Dezember 2011 die diesjährigen Prüfungen der Feldfernkabel und
Anschlusskabel in den Hallen der Fachgruppe Führung und Kommunikation Balingen
statt.
Allein auf dem FmKW sind aktuell mehr als 4 km dieser Kabel
verlastet. In den Räumlichkeiten der Unterkunft sind weitere 6 km Kabellängen
eingelagert.
(28. und 30.12.2011)
|
|
Lichtbilder
|
Einsatz
Unterstützung Polizei und Zoll / illegale Brennerei ausgehoben
Am 03. Dezember 2011 wurde der THW Ortsverband Balingen durch das Polizeirevier
Balingen alarmiert.
In einer Gartenkollonie war eine illegale Brennerei durch die Polizei und den Zoll
ausgehoben worden. Nun mussten die Brennutensilien, wie auch die aufgefundene Maische
sichergestellt werden. Hierzu wurde das THW OV Balingen angefordert.
Nach dem Eingang der Einsatzmeldung bei der Fachgruppe Führung und Kommnuikation
wurde der Technische Zug alarmiert. Die technische Ausstattung GKW I und Anhänger
wurden für den Einsatz zusammengestellt. Die Erkundung vor Ort wurde durch zwei
Führungskräfte der FGr FK übernommen. In Absprache mit dem leitenden Staatsanwalt und
dem Zoll sollten alle Brennutensilien, wie auch die gesamte aufgefundene Maische
sichergestellt und verwahrt werden.
Die Helfer des TZ Balingen schoben hierzu den Zweiachsanhänger rückwärts in einen
der engen Gartenwege. Zwischenzeitlich wurde ein Lebensmitteltank organisiert, um die
Maische aufnehmen zu können. Ein Abpumpen der Lagerbehälter war nicht möglich, so dass
die gesamte Maische mit Eimern vom Grundstück auf den Anhänger befördert werden musste.
Der einsetzende Regen machte dies Unterfangen schwieriger, als zuerst angedacht.
Nach mehreren Stunden war die Maische, die Brenneinrichtung und alle weiteren Gegenstände
auf dem Anhänger verladen.
Einige Tage später wurde die Maische in der Kläranlage Balingen fachgerecht entsorgt und
die Brennutensilien beim Zoll eingelagert.
(03.12.2011)
|
|
Lichtbilder
|
Sonstiges
Exkursion zum Zweckverband Kleine Kinzig in Alpirsbach-Reinerzau
Am 26. November 2011, gleich morgens um Sieben machte sich ein Gruppe
des THW Ortsverband Balingen auf. Die Fahrt mit dem Bus sollte in den
Landkreis Freudenstadt gehen.
Der erste Stopp wurde in Alpirsbach-Reinerzau beim dortigen Zweckverband
Kleine Kinzig eingelegt. Unter fachkundiger Führung konnten wir uns über
die Trinkwassergewinnung und -aufbereitung informieren lassen. Zu Fuß
wurde der Entnahmeturm über viele Treppen erklommen. Ein wunderbarer Blick
über den Stausee entlohnte der Mühen. Nach einigen weiteren Erklärungen und
dem Rückmarsch fand der Abschluss in der Steuerwarte statt.
Familie Appenzeller versorgte die Mannschaft mit Kaffee und
allerlei Köstlichkeiten.
Weiter ging die Fahrt nach Schömberg bei Loßburg. In einer Einkehrschenke
stärkten wir uns mit Schlachtplatte und netten Gesprächen.
Die Zeit verging wie im Fluge und weiter ging es nach Sulz Glatt. Im Cafe am
Schloss, welche über die Grenzen hinaus für seine Kuchen und das nette
Ambiente bekannt ist, klang der Ausflug aus.
Wohlbehalten in Balingen angekommen, ging ein interessanter und erlebnisreicher
Tag zu Ende
(26.11.2011)
|
|
Lichtbilder
|
Sonstiges
E-Prüfung 2011
Um die Einsatzbereitschaft auch in technischer Sicher aufrecht zu erhalten
müssen einmal jährlich alle elektrischen Anlagen und Einrichtungen durch die
Befähigte Person E (Elektro) geprüft werden.
Am 22. November 2011 prüfte
Gerhard Appenzeller mit zwei Helfern der Fachgruppe Führung und Kommunikation
sämtliche Kabel, Leitungen, Stecker, Elektrische Geräte und Kleinteile.
Bedenkenlos konnte die Sicherheit bescheinigt werden.
(22.11.2011)
|
|
Lichtbilder
|
Sonstiges
Beteiligung am Volkstrauertag 2011
Wie bereits in den Jahren zuvor beteiligte sich auch dieses Jahr eine Abordnung
des THW Ortsverband Balingen an der Gedenkstunde zum Volkstrauertag 2011.
In einer Feierstunde vor dem Ehrenmal auf dem Stadtfriedhof Balingen
legten Vertreter der Stadt Balingen, des Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V,
der Bundeswehr und der örtlichen Vereine Kränze nieder.
(13.11.2011)
|
|
Lichtbilder
|
Sonstiges
Jahreabschluss beim Ortsverband Balingen
Auf Grund weiterer Termine wurde der Jahresabschluss 2011 bereits am 11.
November in Angriff genommen. Die THW Helfervereinigung Balingen organisierte
die kleine Feier.
Bei einem warm- kalten Buffett konnten sich die anwesenden
Helferinnen und Helfer samt deren Familien erfreuen und die guten Speisen
geniessen.
Otto Wendland stimmte nach dem Essen auf das Jahresende ein
und bedankte sich bei einer Anzahl von Helfern für die geleistete Arbeit im
Jahre 2011.
Zu Gast in den Reihen des THW Herr Ladenberger vom
Landratsamt Balingen, welcher mit Gattin der Einladung der THW Helfervereinigung
gerne nachgekommen ist.
(11.11.2011)
|
|
|
Sonstiges
Leitern und Tritte werden genau unter die Lupe genommen
T-Prüfung am 08.11.2011
Alljährlich müssen die Leitern und Tritte auf den Einsatzfahrzeugen
genau in Augenschein genommen werden.
Hierdurch stellt das Technische Hilfswerk einen einwandfreien
Zustand der Ausstattung sicher.
Besonders geschultes Personal übernimmt innerhalb des THW diese Aufgabe.
Am 08. November 2011 war es nun soweit, die Ausstattung der Fachgruppe
Führung und Kommunikation Balingen wurde durch die befähigte
Person Technik (Thomas Wiedemann) geprüft.
Die Einsatztauglichkeit der Ausstattung ist somit wieder sichergestellt.
(08.11.2011)
|
|
Lichtbilder
|
Ausbildung
Katastrophenschutzübung "Bebende Erde 2011" im Zollernalbkreis
Am Samstag, den 22. Oktober 2011, 05:45 Uhr, ereignet sich ein
Erdbeben mit der Stärke 5,2 auf der Richterskala. Dieses wird im
gesamten Zollernalbkreis wahrgenommen.
Bei der Leitstelle gehen daraufhin einzelne Meldungen von Schadensereignissen
vor allem aus dem Bereich Burladingen und den umliegenden Gemeinden ein.
Die Leitstelle alarmiert die Feuerwehren der Gemeinden aus denen Schadensmeldungen
eingegangen sind. Zugleich informiert die Leitstelle den Ersten Landesbeamten
über das Ausmaß der Schäden.
Dieser beruft die Stabsleitung (VB 1-5) auf 08:00 Uhr zu einer
Stabsbesprechung ins Landratsamt.
Um 07:45 Uhr ereignet sich ein Nachbeben, das spürbar stärker als das vorherige
Beben war.
Recherchen des VB 2 ergeben, dass das Nachbeben eine Stärke von 7,4 auf der
Richterskala aufweist, Epizentrum ist Dotternhausen.
Bei der Leitstelle, die sich zwischenzeitlich verstärkt hat, gehen
zahlreiche Schadensmeldungen aus dem Bereich Dotternhausen und den
umliegenden Gemeinden ein.
Um 08:30 Uhr ereignet sich ein Zugunglück. Ein mit ca. 100 Personen besetzter
Personenzug der HZL ist im Bereich des Bahnhofes Dotternhausen entgleist.
Mit einer großen Anzahl von Verletzten ist zu rechnen.
Auf dem Verladeturm auf dem Gelände des Zementwerkes befindet sich eine
Besuchergruppe mit fünf Personen. Der Aufzug ist ausgefallen, der
Treppenaufgang scheint nicht mehr sicher zu sein.
Im Schieferbruch der Fa. Holcim bei Dormettingen verunglückt eine
kleine Gruppe von "Steinklopfern", die dort
nach Versteinerungen gesucht haben. Über Handy alarmieren diese die
Leitstelle, dass zwei Personen vermutlich im Schock weggelaufen und nicht
auffindbar sind.
Aus verschieden Gemeinden um Dotternhausen wird gemeldet, dass Wohnhäuser
sehr stark angeschlagen sind. Die Bewohner trauen sich nicht mehr in die
Häuser und fragen nach Sachverständigen, die ihre Häuser untersuchen.
Einsatzkräfte melden, dass zahlreiche Einwohner von Dotternhausen,
Dormettingen und Schömberg sich nicht mehr in ihre Häuser trauen,
da sie annehmen, dass Einsturzgefahr besteht. Sie fragen nach einer
vorübergehenden Unterkunft.
Diese Übung wurde als Vollübung gefahren. An den Einsatzstellen in Dotternhausen
waren Einsatzeinheiten des DRK, die Rettungshundestaffel, die Bergwacht,
Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren und die Technischen Züge der THW
Ortsverbände Albstadt, Balingen und Hechingen im Einsatz.
Die THW Fachgruppe Führung und Kommunikation Balingen errichtete und betrieb beim
Landratsamt Zollernalb in Balingen eine Führungsstelle. Aus dieser heraus wurde
eine Stabsrahmenübung heraus bespielt. Ansprechpartner waren zum einen der Führungsstab,
welcher in Dotternhausen eingerichtet war, wie auch der Verwaltungsstab im
Landratsamt Balingen. Im Weiteren wurden von den Einsatzkräften in der
Führungsstelle Einheiten und Einrichtungen des Katastrophenschutzes, wie auch
der Leitstelle simuliert.
(22.10.2011)
|
|
Lichtbilder
|
Ausbildung
Übung "Rauhe Alb 2011" im GFB Tübingen
Das Orkantief "Hildegard" hat die süd-westlichen Ausläufer der Schwäbischen
Alb bereits erreicht. Die ersten Schäden werden gemeldet. Durch die starken
Regenfälle in den letzten Tagen im südlichen Baden-Württemberg sind die
Flüsse stark angestiegen, Straßen und Schienen zum Teil unterspült. Auf
Grund der starken Regenfälle kam es in Straßberg, Landkreis Zollernalb,
zu einem Erdrutsch am Samstagmorgen. Zwei Wohngebäude und eine Straße sind
betroffen. Sand und Geröllmassen sind bereits in die Ortschaft gespült worden.
Ein Hangstück von 20 m Breite hat sich bereits gelöst. Es sind Einsatzkräfte von
Feuerwehr (50), DRK (15) und Polizei (10) vor Ort. Die Feuerwehr hat eine EL
eingerichtet.
So lautete eine Lagemeldung der Übungsleitung an die Einsatzkräfte
aus dem THW GFB Tübingen.
Am Samstag, 02. Juli 2011 versammelten sich auf dem Bundeswehrgelände in Stetten
am kalten Markt mehr als 60 Helfer aus dem THW GFB Tübingen. Wir in den
vergangenen Jahren wurde die Ausbildungsveranstaltung "Rauhe Alb" auch
im Jahr 2011 fortgeführt.
In diesem Jahr hatten die Zugtrupps mehrere Einzelaufgaben zu erfüllen. Wenige
Tage vor der Übung erhielten die Einheiten einen Einsatzauftrag in welchem Sie
über die Lage und den voraussichtlichen Einsatzort in Stetten am kalten Markt
eingewiesen wurden. In Stetten a.k. Markt angekommen erhielten die Einheiten
den nächsten Einsatzauftrag, welcher für sie eine Verlegung in das Einsatzgebiet
beinhaltete. Dort wurden die Zugbefehlsstellen und LuK OV eingerichtet.
In der Folge erhielten die Einheiten und Einrichtungen nun einzelne Einsatzaufträge,
welche abzuarbeiten waren. Nach der Abarbeitung wurden die Ergebnisse durch
drei Verantwortliche der Übungsleitung in Augenschein genommen.
Nach mehreren Stunden der Übung trafen sich gegen Nachmittag alle Helfer an der
THW Führungsstelle um ein Resumée zusammenzutragen.
Der stellvertretende Landessprecher und Ortsbeauftragte des Ortsverbandes
Ofterdingen, Harald Schwertle, sprach im Namen aller Helfer die
Worte: "Das Üben unter diesen Voraussetzungen hat richtig Spaß gemacht."
Das Vorbereitungsteam konnte während der Veranstaltung folgende Gäste
herzlich willkommen heißen
- Herrn Ladenberger, LRA Zollernalbkreis
- Frau Nina Lübbe, THW Geschäftsführerin GFB Tübingen
- Herr Manfred Deutsch, THW Geschäftsstelle Biberach / Riß
- Herr Marius Halbach, THW Landesverband Baden-Württemberg
Die Veranstaltung war wirklich gelungen und wird im nächsten Jahr ihr Fortführung erfahren.
(02.07.2011)
|
|
Lichtbilder
|
Ausbildung
Unterstützung des HCP Modul Bayern
Am Wochenende 27. - 29. Mai 2011 fand im Raum Kempten eine Großübung des High Capacity
Pumping (HCP) Modul Bayern statt.
Das Übungsszenario stellt einen Einsatz in einem angedachten Ausland dar, um dort
die örtlichen Behörden und Feuerwehrkräfte bei einem Waldbrand zu unterstützen,
bei dem Wasser über eine große Distanz gepumpt werden muß. Es beginnt mit der
Einreisekontrolle und Kontrollposten in das Einsatzland, dann Aufbau des Camps.
Die Einheit HCP verfügt über eine Havariepumpe mit einer Leistung von 15.000 Litern
und zwei weitere Großpumpen mit einer Kapazität von 5.000 Litern pro Minute,
die von derzeit 30 THW-Experten aus ganz Bayern bedient werden können. Die
Geräte können auch in unzugänglichen Gebieten eingesetzt werden und sind auch
dafür ausgelegt, Wasser über eine Entfernung von 1.000 Metern zu pumpen.
Beteiligte THW-Ortsverbände aus dem Geschäftsführerbereich sind Kaufbeuren,
Kempten, Lindenberg, Memmingen und Sonthofen. Unterstützt wird die Übung durch
die Landespolizei und die FFW Bodelsberg. Das Einsatzmodul HCP ist eine im Rahmen
des "EU-Gemeinschaftsverfahren für den Katastrophenschutz" zur Abwehr von
Hochwasserkatastrophen gebildete ehrenamtliche Einheit, die durch das THW gestellt
wird. Bundesweit gibt es acht dieser Module, eines davon in Bayern. Das HCP-Modul
wird durch die Einsatzausstattung der THW-Fachgruppen Wasserschaden / Pumpen
der jeweiligen Ortsverbände der Einsatzkräfte unterstützt.
Das "EU-Gemeinschaftsverfahren für den Katastrophenschutz" ist ein integriertes,
europäisches Hilfeleistungssystem im Bevölkerungsschutz. Es soll im
Katastrophenfall sowohl innerhalb als auch jenseits der Grenzen der Gemeinschaft
angewendet werden und basiert auf der Zusammenarbeit der mit dem Bevölkerungsschutz
befassten nationalen Organisationen. Die Weiterentwicklung des Gemeinschaftsverfahrens
ist für das THW ein wesentliches Anliegen. So hat das THW eigens für das
Gemeinschaftsverfahren unter anderem die HCP-Module zur Bekämpfung von Hochwasser
und Einheiten zur technischen und logistischen Unterstützung von Koordinierungs-
und Erkundungsteams der EU (TAST) entwickelt und aufgestellt.
Durch Thomas Wiedemann (Logistiker SEEWA Süd) wurde die Einsatzmannschaft in die
Base of Operation (BoO) eingewiesen. Die angereisten Helfer lernten so recht schnell die
Zeltausstattung, wie auch die weitere Ausstattung rund um den Bereich der BoO kennen.
(31.05.2011)
|
|













|
Auslandseinsatz
THW Auslandseinsatz in Pakistan 2011 / Rückführung von Ausstattung
Ende Juli 2010 gingen in der Region Punjab in Pakistan so viel Niederschläge
nieder, wie nie zuvor. Die gesamte Region wurde überschwemmt, die Bevölkerung
geriet in eine Notlage!
In Zusammenarbeit mit den Zivilschutzbehörden aus Schweden (MSB) und
Dänemark (DEMA) hat das THW seinen Einsatz in Pakistan begonnen.
Einsatzgebiet ist die besonders schwer von den Hochwasserfluten der
vergangenen Wochen betroffene Provinz Punjab. Alle Maßnahmen des
THW werden mit den vor Ort koordinierenden Vereinten Nationen (UN)
abgestimmt.
Dies die Schlagzeilen aus den Pressemeldungen der Bundesantalt
Technisches Hilfswerk (THW) zum Einsatz in Pakistan.
Im Punjab haben die Überflutungen lebenswichtige Brunnen und weitere
Wasserquellen verschmutzt und zerstört. Das vierköpfige THW-Team der
Schnell Einsatz Einheit Wasser Ausland (SEEWA) hat bereits kurz nach der
Ankunft in Multan die Abstimmung seiner Hilfsmaßnahmen mit den UN-Vertretern
aufgenommen und wird nach Zuweisung der Einsatzstellen mit der
Trinkwasseraufbereitung beginnen. Beide Trinkwasseraufbereitungsanlagen (TWAA)
können rund 12.000 Liter sauberes Wasser pro Stunde aufbereiten.
Fehlendes Trinkwasser hat bereits in weiten Teilen der betroffenen Gebiete
zum Ausbruch von Krankheiten geführt. Angaben der UN zufolge benötigen
derzeit 10 Millionen Menschen lebenserhaltende Hilfsmaßnahmen, wie sauberes
Trinkwasser, Lebensmittel und medizinische Versorgung. Meteorologen haben
weitere Regenfälle für September vorhergesagt. Die Behörden vor Ort gehen
daher davon aus, dass sich das Hochwasser erst gegen Ende September zurückzieht
und erst dann das tatsächliche Ausmaß der Katastrophe abschließend beurteilt
werden kann.
Durch die Zusammenarbeit des THW mit dem schwedischen und dänischen Zivilschutz
erfolgt eine koordinierte Durchführung der Hilfsmaßnahmen. In zahlreichen
Übungen und Einsätzen, unter anderem nach dem Orkan "Nargis" in Myanmar (ehm. Birma)
2008, hat das THW bereits mit dem schwedischen MSB zusammengearbeitet.
Ein Erdbeben der Stärke 7,2 auf der Richterskala erschütterte im Januar Pakistan.
Das Beben verlief glimpflich, rückt aber das Leid des Landes, das im August
eine verheerende Flutkatastrophe erlebte, wieder ins Licht der Öffentlichkeit.
Der THW-Einsatz in Pakistan wird derweil fortgesetzt.
Ein halbes Jahr nach der Flutkatastrophe stehen immer noch weite Teile
Pakistans unter Wasser. Betroffen ist vor allem die Region Sindh im Südosten
des Landes. In der Stadt Sukkur betreibt das THW als Teil des internationalen
Hilfsbündnisses IHP (International Humanitarian Partnership) eine Basisstation
zur Koordinierung der humanitären Hilfe in der Region.
Diese Basisstation steht UN-Organisationen und anderen internationalen
Hilfsorganisationen als Camp zur Verfügung. Hier erhalten sie Unterkunft,
Verpflegung und die Möglichkeit der Telekommunikation. Ein THW-Elektriker
stellt vor Ort die Versorgung mit Strom sicher. Daneben versorgen zwei
Trinkwasser-Aufbereitungsanlagen des THW die Menschen in Pakistan mit Wasser.
Das THW stellt als Mitglied des internationalen Hilfsbündnisses IHP
(International Humanitarian Partnership) in Sukkur in der Provinz Sindh
UN-Organisationen und anderen internationalen Hilfsorganisationen eine Basisstation
zur Verfügung. In diesem Camp erhalten diese Unterkunft, Verpflegung und die
Möglichkeit der Telekommunikation. Ein THW-Elektriker stellt vor Ort die Versorgung
mit Strom sicher. Das IHP-Team besteht aus Helferinnen und Helfern der
Zivilschutzbehörden aus Dänemark, Estland, Finnland, Norwegen, Schweden und
Deutschland. Der THW-Einsatz wird bis Ende Juli vom Auswärtige Amt finanziert.
Pakistan ist auch heute, über einem halben Jahr nach der Katastrophe, von den
Folgen der Flut betroffen. Teile der Provinz Sindh sind noch immer überflutet,
hunderttausende Menschen obdachlos.
Quelle Internet: www.thw.de
Der Einsatz für das THW endete im März 2011. Die gesamte Ausstattung wurde im IHP
Camp zusammengetragen und wartet nun auf den Rückweg nach Deutschland.
Zwei Helfer des THW wurden mit der Rückführung der Ausstattung betraut und reisten am
14.04. mit Türkisch Airline von Frankfurt über Istanbul nach
Karachi und weiter nach Sukkur wo sie am 15.04. ankamen.
Die beiden Spezialisten des THW hatten nun die Aufgabe, die gesamte Ausstattung zu sichten,
zu bewerten, zu verpacken und für den Rücktransport nach Deutschland vorzubereiten.
Einer dieser Spezialisten ist Thomas Wiedemann, Logistiker der SEEWA-Süd und
Führer der Fachgruppe Führung und Kommunikation Balingen.
Der einsatzerfahrene Logistiker mit Spezialbereich Rückführung von Ausstattung, übernahm
mit seinem Kollegen ca. 10 Tonnen Einsatzausstattung, welche in einem schlecht gereinigten
Zustand vorzufinden war.
Binnen zweier Tage wurde bei Temperaturen um 43° C die gesamte Ausstattung gesichtet,
gereinigt und in drei Bereiche einsortiert.
- Bereich 1: Rückführung nach Deutschland
- Bereich 2: Donation an Pakistan
- Bereich 3: Gefahrgut, Übergabe an World Food Program (WFP) in das
dortiger Lagerhaus
Nachdem die Ausstattung nun zum Abtransport fertig war, musste eine Spedition gefunden
werden, welche den Transport nach Deutschland vornehmen konnte. Dies hört sich für
deutsche Verhältnisse einfach an, ist jedoch in Pakistan nicht ganz so einfach. Hinzu
kam noch, dass die Ausschreibungen für den Rücktransport nach den deutschen
Gesetzmäßigkeiten durchzuführen waren. Dies bedeutet, dass mehrere Firmen angefragt werden
müssen und die Angebote dann verglichen werden.
Dank der guten Zusammenarbeit mit den Vertretern der Vereinten Nationen (UN), hier des
World Food Programm (WFP) konnten schnell einige Speditionen gefunden werden.
Nach der Auftragsvergabe schickte die Spedition einen Container nach
Sukkur / Pakistan um das Material nach Karachi in den Hafen zu überführen.
Da die Zollformalitäten jedoch noch nicht geklärt werden konnten, musste die Ladung
in Karachi eingelagert werden. Erst nach Klärung der Einfuhr darf die Ladung auch ausgeführt
werden.
Zur Klärung des Sachverhalts verlegten die beiden Spezialisten von Sukkur nach Karachi.
Da alle Flüge von Sukkur nach Karachi ausgebucht oder überbucht waren, wurde die Fahrt
aus Sicherheitsgründen in gepanzerten Fahrzeugen der UN durchgeführt. Sechs Stunden
über Land erreichte das Team gegen Abend Karachi.
In den Folgetagen wurde in Karachi die Ausstattung nochmals umgeladen und am Ostermontag
versandfertig im Container eingelagert. Noch am selben Tag fand die Verzollung und Ausfuhr
des Containers statt. Dieser wird am 29.04. Karachi auf dem Seewege verlassen und
ist dann Ende Mai in Deutschland.
Somit war der Einsatzauftrag für Thomas Wiedemann erledigt und die Heimreise konnte
angetreten werden.
weitere Bilder >>
Der Einsatz endete am 27.04.2011.
(30.04.2011)
|
|
Lichtbilder
|
Einsatz
Großkontrolle des Zoll auf der BAB 81
Am 14.01.2011 fand auf der BAB 81 in Fahrtrichtung Stuttgart eine
Großkontrolle der Autobahn- und Verkehrspolizei Rottweil, wie auch des
Zolls statt.
Der Fahrzeugverkehr in Fahrtrichtung Stuttgart wurde hier durch den
Fahndungsdienst der Autobahn- und Verkehrspolizei Rottweil wie auch durch
Beamte es Zolls sondiert und anschließend auf dem Parkplatz Hasenrain
kontrolliert.
Mehr als 30 Beamte des Zolls kontrollierten hier die Fahrzeugführer im
Rahmen der zollrechtlichen Vorschriften und allgemeiner Verkehrskontrolle.
Für die Beleuchtung sorgten neun Helfer des THW Ortsverbandes Rottweil.
Die Kommunikation zu umliegenden Polizeirevieren und den Datenstationen
wurde durch den Fahndungsdienst der AVPol und das THW, Fachgruppe Führung
und Kommunikation Balingen sichergestellt.
Eine überaus gelungene Zusammenarbeit, wie die Polizeiführerin (Zoll) am Ende der
Kontrolle bestätigte.
(14.01.2011)
|
|
|
THW Ortsverband Balingen
|
|
Fachgruppe Führung &
Kommunikation im Geschäftsbereich
Tübingen
Roßwanger Str. 18
72336 Balingen
Telefon: 07433 9097087
Telefax: 07433 9097088
E-Mail:
fk-balingen@thw.de
|

Landesverband Baden-Württemberg

Geschäftsbereich Tübingen

Ortsverband Balingen
|
|